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Der Deutsche Amtsschimmel....

Es ist wahrlich unglaublich, wie langsam die Mühlen beim Amt mahlen. Unzählige Leute sind mit dem Genehmigungsverfahren des Bauvorhabens betraut und jeder liest den im Dezember 2002  eingereichten Bauantrag immer nur so weit, bis er etwas findet, woran man rummosern kann.

So dann wird ein Schriftstück aufgesetzt, das die Beanstandung beschreibt. Bis der Brief dann wieder beim Antragssteller ist, vergehen dann in der Regel ca. 2 Wochen.
Gut, denkt man sich, der korrigierte Antrag wird es dann bringen, aber von wegen. Das Amt findet jeden Mangel im Antrag, immer schön der Reihe nach...

Damit nicht genug, nein! Man war im Amt wohl auf einem Lehrgang oder hat ein Urteil in einer Fachzeitschrift gelesen. Jawoll! Das "Schmalseiten-Prinzip", das unser Architekt angewandt hat und vom Vermesser bestätigt wurde (der sollte es eigentlich am Besten wissen...), sei in unserem Fall nicht anwendbar, da auf der betroffenen Nachbarsseite die Hauswand mehr als 2mal verspringt. Dies hatte zur Folge, dass wir die Wahl hatten unser Haus einfach noch größer zu bauen und dem Nachbarn näher auf die Pelle rücken, dann wäre alles kein Problem, oder eine schriftliche Einverständniserklärung des Nachbarn beizubringen, wofür wir uns letztlich entschieden haben.
Die Erklärung der dahinter stehenden Logik muss mir mal ein Beamter erklären...

Auch unsere Fenster durften wir erst nach Eintragung einer Freiflächenbaulast beim anderen Nachbarn so setzen, wie wir es wollten. Eigentlich ein Witz bei einer Doppelhaushälfte...

Zu guter Letzt war aber auch diese Hürde genommen und mit der Ausschreibung konnte begonnen werden.

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